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Erfahren Eltern die Diagnose Epilepsie bei ihrem Kind, versetzt  ein großer Gedanken-Ballon an Fragen, Unsicherheiten und Ängsten die Familie in einen Ausnahmezustand. Man kennt das Krankheitsbild noch nicht und welche Auswirkungen es auf Kindergarten, Schule oder Ausbildung hat. Zudem ist noch nicht abzusehen, ob und wie die Medikamente wirken.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen der Familie und dem Facharzt oder der Fachärztin festigt das Vertrauen in die Therapie. Hilfreich stehen auch der Epilepsie-Bundeselternverband, ( e.b.e )  oder die Deutsche Epilepsievereinigung   zur Seite, wo Informationsmaterial bestellt werden kann und Erfahrungsaustausch stattfindet. Die Epilepsieberatungsstellen   können helfen, wenn konkrete psychosoziale Probleme Sorgen bereiten und evtl. weitere Hilfen benötigt werden.

Sehr viel Erfolg bietet das Schulungsprogramm famoses (modulares Schulungsprogramm Epilepsie für Familien) für Familien, wo extra Elternschulungen und extra Kinderschulungen meist an einem Wochenende angeboten werden. Kinder sollten zwischen 8 und 12 Jahre alt sein.  Durch die Schulung erweiterte sich das epilepsiespezifische Wissen, die Ängste und Einschränkungen der Kinder nahmen ab, ebenso wie die Schulfehlzeiten, so die ersten Ergebnisse einer Pilotstudie. Im Moment findet eine Auswertung einer weiteren Evaluation statt.

Diese Schulungen führen famoses-Trainer*innen durch, die auch immer noch gesucht werden. Termine für Trainer*innen finden Sie auf der famoses-Webseite.

In unserem Veranstaltungskalender finden Sie mit dem Suchwort famoses viele Termine mit Kontakten. Hier der Link zum Kalender oder auch als PDF-Datei auf der famoses-Wesbeite.